Montag, 13. Juli 2015

Was Abhängige brauchen

Salut ihr Lieben!

Eben stolperte ich über diesen großartigen Vortrag, der mich sehr nachdenklich gemacht hat und dem ich aus tiefstem Herzen zustimmen kann.

Für die, die keine Gelegenheit haben, ihn selbst zu schauen:
Der Grundgedanke ist simpel.
Abhängige (von was auch immer) werden gesellschaftlich stigmatisiert.
Wir bestrafen sie, indem wir sie isolieren und ihnen den Weg in ein beglückendes Leben erschweren.

Studien an Ratten und Drogenabhängigen in Portugal zeigen aber, dass der entgegengesetzte Umgang - nämlich INKLUSION - zu großartigen Ergebnissen führt.

Die Erklärung ist einfach: wir sind soziale Wesen und sehnen uns nach stabilen, verlässlichen und erfüllenden Beziehungen.
Erlaubt unser Umfeld uns nicht, dieses Bedürfnis zu stillen, vielleicht weil alle Bekannten unzuverlässig sind, uns schlecht behandeln oder wir sie aus welchen Gründen auch immer verlieren, so suchen wir uns einen Ersatz.

Ich finde das so erschreckend logisch...

Das Schlimmste, was wir Menschen uns gegenseitig antun können (abgesehen von körperlicher Gewalt) ist psychische Gewalt, zum Beispiel durch Exklusion und Isolation.

Gesundheit ist für den Menschen untrennbar verbunden mit Zugehörigkeit und Verantwortung.
Das sollten wir immer berücksichtigen - egal welche Krankheit wir behandeln.

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