Donnerstag, 24. September 2015

37 - kann das jemals genug sein?

Da suche ich des abends nach Ideen für herbstliche Garderobe und stoße - wie schon oft in letzter Zeit - auf super minimalistische Modemenschen.
Die sagen, 37 Kleidungsstücke pro Jahreszeit genügen (Unterwäsche, Strumpfhosen und Socken ausgenommen (zum Glück!)).

Garderobe:

Siebenunddreißig.
My my.
Kann das jemals genug sein?

Es gibt Beispiele für die Zusammenstellung.
Etwa eine mit 34 Teilen:
8 Tops
7 Pullis/Strickjacken
1 Kleid
7 Hosen
1 Rock
10 Paar Schuhe

Zehn Paar Schuhe pro Jahreszeit??
Da komme ich nicht mit, so viele Paare besitze ich in etwa für das ganze Jahr und eigentlich habe ich nicht all zu sehr das Gefühl, dass mir zum Glück noch 30 Paare fehlen...
Und 7 Hosen...? Die ich alle gleichermaßen bequem finde und regelmäßig trage...?
In der Schwangerschaft hatte ich genau 2 Paar Jeans. Zugegeben: eine Dritte und auch eine Vierte hätte sicher nicht geschadet. Hingekommen bin ich mit meinen beiden aber auch.
Röcke habe ich mehr als einen. Nur keinen, den ich trage - in Ermangelung passender Oberteile.
1 Kleid finde ich hart.
Und was ist mit Blusen?
Oder langarmigen Tops zum drunterziehen an kalten Tagen?

Andererseits: wie viele meiner Klamotten trage ich wirklich? Und vor allem: gern??
Kurzum:
Das Prinzip des minimalistischen Kleiderschranks ist eine Herausforderung.
Und zwar eine, der ich mich probeweise stellen will.
Die Idee: ich durchstöbere am Wochenende meinen Kleiderschrank und verbanne vorerst alle Dinge, die ich länger als 4 Wochen nicht getragen habe.
Drin bleibt aber nicht nur, was ich in dieser Zeit getragen habe, sondern auch nur das, worin ich mich wohl fühle.
37 ungeliebte Kleidungsstücke aus denen täglich zu wählen ist, das wäre ja grausig.
Zudem mag ich mich nicht soo fest auf eine Zahl versteifen.
Vielleicht peile ich in etwa 50 Teile an?

Was hälst du von minimalistischen Garderoben, die nur ausgewählte gute Teile beinhalten, die wirklich getraen werden?
Und: machst du mit?

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