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Sonntag, 4. Oktober 2015

Bodenschätze

Ein knöriges Kind am späten Nachmittag kann ja so ein Segen sein.
In Ermangelung anderer Ideen zogen wir also in den Garten, in der Hoffnung, dem Spatz über Sandburgen und Baggermatsch etwas gute Laune entlocken zu können (der Plan ging auf).

Nebenbei ergab sich dann aber noch eine ungeplante Ernte mit unerwrteten Ausmaßen.
Ich begann mit den Mini-Zucchini, die in unserem Schattengarten seit WOCHEN partout nicht weiterwachsen wollen und langsam aber sicher das Interesse von Schnecken und anderen Leckermäulern wecken.

Dann wollte ich nur mal kurz nach den Kartoffeln sehen.
In kürzerster Zeit waren meine Hände rabenschwarz und unter den Fingernägeln machte sich eine fröhliche Dreckansammlung breit (Tolles Gefühl. Wo ist man sonst so lebendig, wie im Dreck? Vielleicht war ich in meinem früheren Leben ein Schwein? So eins von der Sorte mit diesem entzückend gelockten Fell? Eine kleine Stimme in mir ruft im Garten jedenfalls immer: Oh ja! Dreck! Toll! Hinein mit dir und schön drin wälzen!...)
Wo war ich?

Also Hände dreckig und Eimer randvoll. Yay!
Derweil kam J auf die Idee, man könne ja auch mal die zahlreichen Mirabellen in Reichweite pflücken - und schwupps war der nächste Eimer voll.


Stolz wie Oskar kehrten wir mit besänftigtem Kind und fetter Beute in die Wohnung zurück.
Heute heißt es daher Marmelade einkochen und Kartoffeln schälen.

Es gibt doch (fast) nichts Besseres als ein eigenes kleines Fleckchen Grün!

Freitag, 10. Juli 2015

Essen!

Salut!

Long story short: wir haben gekocht.
Es war gut.
Es wurde fotografiert und jetzt teile ich es mit euch zwecks Weiterempfehlung.


Man nehme:
Rettich
Zucchini
Karotten
Zwiebel
Knoblauch
Spaghetti
Kochsahne oder in unserem Fall Soja cuisine
Salz
Pfeffer

Zwiebeln und Koblauch fein würfeln und anbraten.
Gemüse mit dem Schäler in herzallerliebst dünne Streifen schälen und dünsten.
Spaghetti kochen.
Sahne und Gewürze dazu.
Finales Abschmecken.
Essen und toll finden.

Dienstag, 9. Juli 2013

Wie der Becher, so der Tee

Unglaublich, welchen Einfluss Form, Farbe und Herstellung eines Becher auf den Genuss des darin befindlichen Tees haben!


Seit Samstag bin ich um diese Schönheiten reicher und genieße meinen Tee jetzt auf einem ganz anderen Level. Ehrlich, das ist kein Witz.


Ich hatte die Becher kaum gesehen, da wusste ich, dass ich mich unsterblich in sie verliebt hatte. Das erstklassige Kunsthandwerk stammt übrigens von Udo Neikes und kann auch über seine Homepage bestellt werden.

Dienstag, 25. Juni 2013

mein erster Held des Alltags

Roboti sucht Dienstags Alltagshelden.
Und da mir heute Morgen einer begegnete, reihe ich mich in die Riege der "Mitsucher" ein.


Mein Held, der Wildpfirsich.
Weil mein Mann ihn liebt und hibbelig wird, wenn der Vorrat aufgebraucht ist.
Und das will bei ihm und Obst schon was heißen^^

Freitag, 14. Juni 2013

Der Spontanaufstrich am Frage-Foto-Freitag


An diesem Bild ist alles spontan. Vor allem das Foto selbst. Denn als verpeilte Bloggerin, die ich bin, hab ich natürlich nicht eine Sekunde daran gedacht, den Entstehungsprozess zu dokumentieren, geschweige denn, das Resultat schön in Szene zu setzen.

Nein. Mir fällt natürlich erst BEIM essen ein, dass dieser spontan entstandene Aufstrich was mit diesem Blog zu tun haben könnte. Man man man. Es kann nur besser werden.

Ausgangspunkt war ein großer Topf Magerquark im Kühlschrank, für den wir so überhaupt gar keine Verwendung hatten. Aber er musste weg. Dann hatte der Liebste die Idee, daraus einen Aufstrich zu machen. Tolle Idee. Ehrlich. Das Ergebnis schmeckt nämlich großartig.

Zum Quark gesellten sich drei Chili-Schoten, eine Packung tiefgekühlter Schnittlauch, etwas Sahne und Salz und Pfeffer. SEHR schnelle Zubereitung und GROßER Genuss.
Solche Rezepte sind mir ja die liebsten.

Und daher lautet meine Antwort auf Steffis Frage diesen Freitag "Wobei könntest du dringend Hilfe benötigen?": Dabei, ein besserer Blogger zu werden!



Montag, 10. Juni 2013

Holunderblüten-Limonade

Jetzt, wo die Sonne scheint und auch die Temperaturen mit der Jahreszeit übereinstimmen, entwickelt sich bei mir vorsichtig ein sommerliches Lebensgefühl.

Und dazu gehört auf jeden Fall selbstgemachte Limonade, so wie diese hier.


 Dazu brauchst du:

- Stilles und Mineralwasser

- Holunderblütensirup

- Limettensaft

- Zitronenscheiben

- Eiswürfel

Nach eigener Vorliebe mischen.
Ich nehme etwa zu gleichen Teilen Limettensaft und Sirup und etwa 1/3 Mineral- und 2/3 stilles Wasser.

Freitag, 31. Mai 2013

Freitags-Fragen.

Wie immer von Steffi.

1. Deine Geschichte der Woche?



Da ich für morgen mehr Gäste eingeladen hatte, als die Ressourcen unserer Wohnung (und Besteckschublade) hergeben, suchte ich tagelang schön bedrucktes Holzbesteck. Ohne Ergebnis. Schließlich konnte ich mich dazu durchringen, unbedrucktes Besteck zu besorgen, um es mit Stempeln und allerliebsten Roboterstickern selbst in Schale zu werfen.

Kaum war die Arbeit getan, sagten drei der Gäste ab und jetzt reicht das reguläre Besteck wieder...

http://bloggingblue.com/wp-content/uploads/2012/03/dueling-facepalms-star-trek-facepalm-riker-jean-luc-picard-e-demotivational-poster-1268658138.jpg?bfc6c1 
2. Wo, mit was oder wem bist du glücklich gewesen?
Shoppen macht immer glücklich.
Vor allem mit meiner Mum.
Errungenschaft des letzten Streifzuges sind diese großartigen Stehordner.
 3. Worauf freust du dich am Sonntag?


Auf's Ausschlafen!


4. Laut gelacht (oder sonst auch leise)?



Beim Anblick dieser Birne, die nicht nur einen entzückenden Bauchnabel,
sondern auch einen ordentlichen Hintern hatte.


5. Dein Ziel für nächste Woche?


Das "neue" Sofa "einsitzen", das sich dank des weißen Bezuges endlich dem Farbschema des umgebenden Zimmers anpasst.


Und jetzt mache ich mich wieder daran, die Wohnung auf Hochglanz für morgen zu bringen.
Freut ihr euch auch so auf das Wochenende?

Dienstag, 19. März 2013

nulo

Es ist geschafft!


119 Seiten insgesamt, davon 105 die eigentliche Arbeit. Gestern morgen die letzten Verschönerungen vorgenommen und dann zum Copy-Shop geflitzt. Eine gelbe Rückwand ausgesucht, weil sie genau ausdrückt, wie ich mich fühle. Zur Post geradelt und die drei geforderten Exemplare an die Uni geschickt. Den restlichen Tag die neu gewonnene Freiheit genossen.

Ich kann es noch gar nicht fassen. Das war's jetzt mit dem Studium. Nicht einmal eine mündliche Prüfung oder Verteidigung der Arbeit erleichtert mir den Übergang. Mein Studium endete einfach mal mir-nichts-dir-nichts gestern um halb 12.

Heute Morgen beim photographieren kam dann ein kleiner Herzstillstand: auf der Titelseite ist das Logo der falschen Uni! Daneben steht zwar die richtige Uni, peinlich ist's trotzdem. Dass diese fiesen Fehler aber auch immer an Stellen lauern, an denen man sie nun so gar nicht vermutet!

Um von anderem zu sprechen: seit gestern ist nun endlich Ostern bei uns eingezogen. J. findet es wegen der grellen Farben kitschig, ich enthalte mich bei der Bewertung, ob es kitschig ist oder nicht, ich mag das so. :-D




Eine weitere Errungenschaft von gestern ist dieser wundervolle Schal, mit dem ich heute erstmals an "Betucht am Dienstag" von Frau Papagena teilnehme.




 Und damit wünsche ich euch einen großartigen Tag, den ich nun mit einem späten und SEHR genüsslichen Frühstück "beginnen" werden. Im Bild ist einer meiner Frühstücks-Lieblinge zu sehen. Himbeergelee auf Erdnussbutter und Toast. Göttlich. Mit dabei der neue Tee-Favorit - wie könnte es anders sein - von pukka. "klar" heißt die wunderbare Sorte. Mit Brennessel, Fenchel und Minze. Love it.

Dienstag, 5. März 2013

day 107

Salut ihr Lieben!

Heute bin ich ziemlich glücklich, denn die Sonne scheint, ich konnte meinen dicken Wintermantel für einen langen Spaziergang im Schrank lassen und endlich wieder einmal leichter verpackt in die Welt treten, J. hat sich Urlaub genommen, um mir die letzten Tage der Masterarbeit zu versüßen und so schlafen wir aus, frühstücken lang und ausgiebig und leben in den Tag hinein.

Gestern abend kam dann noch die liebste Freundin mit ihrem Erdenkind zum Kochen und Spielen vorbei - ein perfekter Abend, nicht zuletzt wegen des wundervollen Essens!


Es sollte Reis mit rotem Curry und Sojabohnen geben, woraus allerdings bei uns ein Reis mit gelbem Curry und Kidney-Bohnen wurde. Geht auch.

Ihr benötigt dafür 250 g Tofu, den ihr in kleine Würfel schneidet.
2 Knoblauchzehen, die geschält und fein gehackt werden.
4 EL Sojasoße. Dort hinein gebt ihr die Hälfte des Knoblauchs und lasst den Tofu darin eine Stunde marinieren.

Außerdem müssen 400g Reis gekocht werden.
(Ich frage mich, wer so viel Reis essen soll. Wir jedenfalls nicht.)
3 Schalotten schälen und in Streifen schneiden.
1 große Möhre schälen und in schräge Scheiben schneiden.

Den Tofu in 2 EL Sesamöl im Wok goldgelb anbraten, anschließend Schalotten und den Rest Knoblauch hinzugeben und andünsten. Alles am Rand des Woks hochschieben und eine Dose Kokosmilch darin erhitzen. Das Gemüse und den Tofu wieder in die Mitte schieben und 1 EL rote Currypaste und 1 EL Erdnussbutter sowie die Bohnen und die Möhrenscheiben hin zugeben. Mit Rohrzucker und Salz abschmecken und servieren.



Neben der Sonne kündigen diese Schönheiten den Anbruch der neuen Jahreszeit an.


Habt einen wudervollen Tag und genießt die Sonne!

Freitag, 22. Februar 2013

day 95 - Frage Foto Freitag

Himmel, die Tage fliegen nur so. Unglaublich, dass schon wieder eine Woche vorbei ist!
So sehr mir bei dem Gedanken an den nahenden März die Knie schlottern, das Gute am Voranschreiten der Zeit ist, dass schnell der nächste Freitag kommt.

Heut geht es bei Steffi um fünf Dinge, für die wir diese Woche lieben.

Ich habe die Woche geliebt für...


...ein Bircher-Müsli, das mir eher zufällig denn geplant in die Schüssel kam. Du brauchst dazu eine geriebene Birne, einen geriebenen Apfel, Haferflocken, ein paar Rosinen und ca. 100ml Erdbeerbuttermilch. Ich verspreche: das Ergebnis schmeckt G-R-O-ß-A-R-T-I-G.



Außerdem liebe ich diese Woche für lauter schönen neuen Wandschmuck, der aus Postkarten und alten Kalenderblättern entstand, die mit meine Mutter überlies.

Und für neue Blumen in alten Vasen.

Ich bin gespannt, wofür ihr eure Woche geliebt habt und wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Mittwoch, 13. Februar 2013

day 87 Valtentinstag

Salut!

Ich bin in Eile, da ein Zug erreicht werden will.
Daher meine Vorbereitungen für morgen in aller Kürze.

Der Liebste bekommt Blumen, Girlanden, eine Ration süße Liebe, Cupcakes im Glas und Linzer Kekse in Herzform. Ich hoffe, er überlebt diesen Zuckerschock!

Alles, bis auf die Girlanden und Blumen erwartet auch liebe Freunde und meine Familie.
Da alles gestern in windeseile vorbereitet werden musste, gibt es leider nur ziemlich trübe Bilder. Seht es mir nach.













Habt einen wundervollen Tag!

Samstag, 19. Januar 2013

day 62 - Halbzeit

Salut!

Ich hoffe, ihr habt einen großartigen Samstag.
Meiner ist bislang fantastisch.
Frühstück mit J. im Lieblingscafé, Marktbesuch trotz Eiseskälte, Kuchen, Basteln... ja, der Tag ist von vorne bis hinten perfekt.


 Der Kuchen ist ein Philadelphia Kuchen. Geht super einfach - sowas lieb ich ja.

Du brauchst dazu:

- 150g Leibnitzkekse
- 80g Butter
600g Frischkäse
- 125g Zucker
- Den Saft einer ganzen Zitrone
- 1 Päckchen Vanillezucker

Backofen auf 180°C vorheizen. Butter schmelzen lassen. Kekse zerbröseln (das geht super, indem man sie in eine Brottüte packt und mit einem Nudelholz plattwalzt) und in die gescholzene Butter geben. Vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform dünn über den Boden verteilen.

Frischkäse, Zucker, Zitronensaft und Vanillezucker mischen. Gleichmäßig auf den Boden auftragen. 2 Kekse darüber bröseln. In den Backofen geben. 45-50min. backen.


Und nun, weil ich sie so wunderschön fand, meine Mitbringsel vom Markt. Das Tolle daran, im Winter auf den Markt zu gehen ist, dass man sieht, was die Natur bei uns zu dieser Jahreszeit so hervorbringt. Zunächst ist man vielleicht enttäuscht, nicht die volle Bandbreite vorzufinden, die im Supermarkt angeboten wird. Dann wird es aber spannend. Denn je kleiner das Angebot, desto stärker können wir die Lebensmittel selbst wahrnehmen. Um diese Jahreszeit besitzt das Gemüse wunderschöne, tiefe und kräftige Farben. Dunkles Violett, zarte bis kräftige Grüntöne, Braungelb, daneben das Grün und Rot kalt gelagerter Äpfel und vielleicht auch Birnen. Sieht man dazwischen eine Orange leuchten, fühlt man sich unendlich reich, denn allein die Farbe verrät, dass ihr Träger anderswo herkommt und ein besonderer und exotischer Gast ist.

Auf dem Markt durftet das Brot intensiver, erscheint wie eine Kostbarkeit, lose Früchte werden großzügig mit erdigen Händen ihrer Menge nach geschätzt. Ob du nur einen Stängel nimmst oder ein ganzes Bündel bleibt dir überlassen. Weitere "Exoten" sind die türkischen Stände, an denen köstliche Oliven, eingelegte Paprika und getrocknete Tomaten angeboten werden. Fladenbrot und himmlische Frischkäse bergen Genüsse, die mir - einmal versucht - keine Ruhe mehr lassen.




 Heute besteht meine Ausbeute aus Postelein, Feldsalat, Staudensellerie (der natürlich eigentlich nichts im Winter zu suchen hat...) und Frischkäsen mit verschiedenen Gemüsen, Aubergine und Kräutern.



Habt einen wundervollen Samstag Abend!