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Freitag, 10. Januar 2014

Frühlingsfreude

Salut ihr Lieben!
spring!

Ist es euch aufgefallen?
Beim Wandern durch die Straßen und Parks sind überall Knospen zu sehen.
Manche Bäume beginnen sogar, zaghaft zu blühen!
Gemeinsam mit dem milden Wetter der letzten Tage und einer gnädigen Wolkendecke, die den einen oder anderen Sonnenstrahl durchbrechen lässt, regt sich in mir eine (verfrühte, ja , ich weiß) Frühlingsvorfreude.
Spring

Ich kann das erste Grün an den Bäumen kaum erwarten, warme Sonnenstrahlen und vom Regen aufgeweichte Waldwege, an deren Rändern sich die Landschaft in ihre schönsten Gewänder zu kleiden beginnt.

Spring has sprung in the forest.........

Wäre es nur schon so weit! <3
Spring Starflower

Dienstag, 7. Januar 2014

Mitty

Frohes neues Jahr, ihr Lieben!

Noch etwas verschlafen blinzele ich in den Januar, denn ich habe mich während der Feiertage wie geplant in meiner "Höhle" verkrochen und hatte es bärengemütlich.
So ganz bin ich noch nicht wieder da, es fehlt noch ein bisschen Energie, um wieder so richtig in Gang zu kommen. Wenn aber alles läuft, wie J. und ich es für dieses Jahr vorgesehen haben, werden die kommenden Monate SEHR interessant und mit ihnen hält sicherlich auch wieder ein bisschen Tempo und Abwechslung Einzug in dieses Blog.

Starten möchte ich in 2014 mit dem männlichen Pendant zu "eat.pray.love"
- nämlich "the secret life of Walter Mitty".
Ben Stiller läuft darin zur Bestform auf und lässt den Zuschauer darüber nachdenken, wohin die eigene Lebensreise so gehen könnte.

 

Zu Beginn noch verloren in seine Tagträume, begibt sich Walter auf eine abenteuerliche Reise, um ein verschwundenes Negativ wiederzufinden. Dieses bleibt während der Reise selbst verschollen.
Was Mitty aber findet, ist viel besser: echte Inspiration, Lebensfreude, Gastfreundschaft, Verbundenheit und irgendwo auf dem Weg... sich selbst.

Bestärkt durch seine Erlebnisse steht er für sich und seine Überzeugungen ein und erlangt eine Authentizität, die sein Umfeld erstaunt.


Wieder daheim habe ich erst mal nach "Erlebnisjobs" gegooglet, denn das, was jobtechnisch letztes Jahr bei mir los war ist weit entfernt davon, erfüllend zu sein.
Geht es euch auch so, dass ihr euch ab und an fragt:

Ist das alles?
Geht das immer so weiter oder kommt noch etwas, das mich erfüllt und ehrfürchtig staunen lässt?
Etwas, das mir das Gefühl gibt, wertvoll zu sein oder mich als Teil dieses wundervollen Lebens begreifen lässt?

Und ich meine nicht einen tollen Urlaub oder einen super Shopping-Tag.
Ich meine einen sinnstiftenden Lebenswandel.

Irgendwann im letzten Jahr bin ich nämlich ein Schluffi geworden.
Ich wühle mich durch die Tage, esse aus Routine, laufe blind durch den Alltag, halte viel zu selten inne und nehme mir so die Chance, mich wirklich lebendig zu fühlen.

Diesen Käse würde ich gerne in meiner Winterschlafhöhle zurücklassen und 2014 richtig erleben - wild und froh, randvoll gefüllt mit Liebe, Freude, neuen Erkenntnissen, sicherlich auch Schmerz und Trauer, Neugierde und Zuversicht.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rush

Ihr Lieben, schon ist wieder Mittwoch - Gipfelfest!!
Für mich fühlt es sich so an, als rase die Zeit!

Gerast wird in "Rush" auch.
Wer besorgt ist, der Film könnte ausschließlich von Formel 1, schnellen Autos, heißen Bräuten und einer historischen Rivalität handeln, irrt.

Rush Film
 
http://www.hollywoodreporter.com/sites/default/files/2013/07/rush_film_still_a_l.jpg

Für mich geht es in dem Film um alles.
Darum, wie man sein Leben lebt.
Welche Gründe man dafür hat.
Welchen Preis man dafür zu zahlen bereit ist.
Welche Menschen man liebt und warum man andere nicht ausstehen kann.
Wie man mit Risiko umgeht.
Welchen Zugang man zu seinen Gefühlen hat.
Wie man Trauer bewältigt und Freude zum Ausdruck bringt.

Und es geht um eine tiefe Verbundenheit,
die mit Worten nicht zu beschreiben ist.

Vor dem Film war mir die Formel 1 ein Rätsel (Männer, die in halsbrecherischem Tempo im Kreis fahren... ähm...ja...)
Als ich den Kinosaal verließ, konnte ich die Begeisterung verstehen.
Ich werde darüber nicht zum Rennsportfan, doch empfinde ich großen Respekt für jene, die darin aufgehen.

Und am Ende ist das vielleicht sogar die Hauptbotschaft des Filmes:
jeden Menschen und seinen Lebensweg zu respektieren, egal, wie sehr er sich vom eigenen unterscheiden mag.

Montag, 5. August 2013

Über's Fallen

http://www.berlinale.de/media/filmstills/2013_2/perspektive_7/20133963_2_IMG_FIX_700x700.jpg 

 Ihr Lieben,
ich bin noch nicht ganz wieder in dieser Welt angekommen.
Zu sehr leide ich gedanklich noch mit Marc, Kay und Bettina.

In "Freier Fall" wird Marcs beschauliches Leben in seinen Grundfesten erschüttert, als er Kay kennenlernt.
Es könnte so eine wundervolle Liebesgeschichte sein, wäre der Zeitpunkt nicht so verdammt schlecht (Bettina ist hochschwanger)
und vor allem: wäre Homosexualität im Bekanntenkreis von Marc nicht so ein Tabu-Thema.

"Wir haben dich so nicht erzogen!" Sagt seine Mutter allen Ernstes.
Ich war so unglaublich traurig darüber.
Ich kann es nicht fassen, dass nicht die Frage im Vordergrund steht:
Bist du glücklich?
Liebst du ihn/sie?
Wirst du gut behandelt?

Ich wünschte, wir könnten einfach nur die Liebe sehen, die ein Mensch für einen anderen empfindet.
Und uns für ihn freuen.

Ich wünschte, und das ist so häufig das, was fehlt, ich wünschte, wir würden miteinander reden.
Ich wünschte, es gäbe für jeden Menschen ein Gegenüber, das Zuhören kann.
Das Mitfühlt. Das versucht, zu verstehen.

Mein eigenes Urteil über das Leben eines Anderen ist völlig Fehl am Platz.
Wer bin ich denn, dass ich sagen könnte, was für ihn gut und richtig wäre?
Und wie schwer ist es gleichzeitig, wirklich nicht zu urteilen!
Über den eigenen Schatten zu springen und ungewohnte Gedanken zu denken.
Und zur gleichen Zeit kann es so sehr befreien, sich von dem Gewohnten, Durchgeleierten zu verabschieden.

Ich wünschte, wir würden häufiger den Schritt ins Ungewisse wagen
und uns unseren Ängsten stellen.

Dienstag, 16. Juli 2013

Helden der ersten Position

Nach dem Wochenende geht es bei mir gleich mit einem weiteren Film weiter,
der nicht das Interesse der ganz großen Öffentlichkeit auf sich zieht, dafür aber für Begeisterte viele viele Glücksmomente bereithält.

http://de.web.img3.acsta.net/r_640_600/b_1_d6d6d6/medias/nmedia/18/88/89/36/20523054.jpg 

Die Dokumentation begleitet sechs Nachwuchstalente auf ihrem Weg zum Youth America Grand Prix, dem größten Tanzwettbewerb für Schüler weltweit.
Es werden Medallien, Stipendien für die besten Tanzschulen und Engagements vergeben und den Gewinnern blüht eine Karriere auf den großen Bühnen der Welt.
Entsprechend nervenaufreibend ist es, den Tänzern bei ihren Vorbereitungen beizuwohnen.

Die Verletzungen, die Unsicherheit, die Opfer, die unglaublichen Lebensgeschichten der Tänzer,
die absolute Hingabe und die tiefe Liebe zum Tanz haben mich sprachlos gemacht und tiefe Bewunderung empfinden lassen.

http://www.welt.de/img/videos/crop117570743/2688622770-ci16x9-w580/won-130629-ballett-kino-still.jpg

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kino-kino/first-position-filmbild-104~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=1372330387621

http://de.web.img2.acsta.net/r_640_600/b_1_d6d6d6/medias/nmedia/18/93/81/01/20336275.jpg

http://www.moviepilot.de/files/images/movie/file/10024633/First_Position_1.jpg

https://sphotos-a.xx.fbcdn.net/hphotos-ash3/p480x480/528952_583027265046299_821650003_n.jpg

Für alle, die jemals einen Funken Leidenschaft für Ballett empfunden haben und nachvollziehen können, dass Blasen an den Füßen untrennbar mit Glück verbunden sind, ist dieser Film eine Eintrittskarte in eine großartige Traumwelt.

Und weil der Film Einblicke in das Tänzerleben gewährt, die kaum anders zu erhalten sind, ist er mein heutiger Held der Alltags.

Sonntag, 14. Juli 2013

Die Unfassbaren

http://www.filmjunkies.de/news/big/d/die-unfassbaren-trailer-und-49705_big.jpg

 Alles ist anders, als erwartet und der Plan größer, als ich es mir hätte träumen können.

Die gesamten 116 Minuten habe ich auf meinem Platz gesessen und die Verwirrung genossen,
die ganz große Show, jede neue Finte.
Habe mich gefreut wie ein Itsch, wenn wieder jemand, der glaubte, er habe eine Spur,
an der Nase herum geführt wurde!

Was für ein Film.
Wer morgen nichts vorhat:
unbedingt ansehen!!

http://www.moviejones.de/galerien/prev/40119/40119-20130322-121516-1.jpg


Montag, 25. Februar 2013

day 98

Salut!

Das Wochenende über habe ich mich in den eigenen vier Wänden verkrochen und die Seele baumeln lassen. War nötig. Wie ihr im Post-Titel seht, geht es unerbitterlich auf die 100-Tage-Marke zu. Mir bleiben noch etwas mehr als drei Wochen. Die Gedanken rasen. Mein Herz hämmert immer mal wieder wie verrückt. Die Finger fliegend über die Tastatur. Ob das alles reicht? Werde ich auch fertig?

Natürlich werde ich fertig. Trotzdem. Ich gebe den Zweifeln Raum, lade sie zu einer Tasse Tee ein und höre ihnen zu. Sie sind jetzt einfach dran. Was wäre eine Prüfungszeit ohne sie?

In den Abendstunden, wenn das Tagewerk getan ist, versüße ich mir die Zeit mit allem, was mir in die Hände kommt. Am Wochenende zwitscherten mir die beiden Vögel an der Wohnungstür, dass es ihrer Meinung nach ein bisschen mehr nach Frühling aussehen dürfte. Und so verwandelte sich ihr trübes Winterkleid in einen Frühlingsboten.



Außerdem kam ich am Wochenende endlich dazu, diesen wunderbaren Film zu sehen, der seit langem auf meiner Liste stand. Ich fühlte mich erschrocken, fasziniert, ungläubig, motiviert, verängstigt, euphorisch und unheimlich lebendig. Ich dachte immer, andere wären beim Klettern und Bouldern nicht halb so intensiv ihren Ängsten ausgesetzt, wie ich. Ich sterbe bei jedem heiklen Zug tausend Tode und breche all zu oft aus Angst vor dem Sturz eine Route ab, die ich eigentlich schaffen könnte. Es beim nächsten Mal doch zu wagen, das Risiko einzugehen, zu erfahren, dass der Griff erreichbar ist, der Körper leistungsfähiger, als ich dachte, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Die Huber-Brüder überschreiten natürlich eine Grenze, die ich nicht einmal sehen kann, so unerreichbar ist sie für mich. Und doch. Der Film konfrontiert uns auf eine sehr existenzielle Art mit dem Leben und mit Erfahrungen, die jeder von uns auf die eine oder andere Weise schon einmal gemacht hat.

http://danquart.de/sites/default/files/limit_big.jpg
 {source}

Ich sollte mal wieder in die Boulder-Halle.

Dienstag, 5. Februar 2013

day 79 - stardust

Salut!

Filmmusik im Radio hören lohnt sich! So bin ich gestern mit einer wundervollen Fantasy-Geschichte beschenkt worden, meine Liebe zu diesem Genre wurde vertieft (falls das überhaupt noch möglich ist) und J. und ich durften einen wundervollen Abend lang in eine Traumwelt entschwinden.

http://blog.starocotes.de/wp-content/uploads/2008/10/cover_sternenwanderer.jpg

Die Rede ist von "Der Sternenwanderer". Jene von euch, die ihn kennen, denken sicherlich: "Der ist doch von 2007 und damit quasi uralt. Warum schreibt sie denn jetzt über so einen alten Schinken?"

http://www.filmweb.no/bilder/migration_catalog/article584027.ece/BINARY/s/Stardust

Ganz einfach: Unerklärlicher Weise ist er sowohl an J. als auch an mir damals spurlos vorbei gegangen! Ich kannte nicht einmal den Trailer! Ist das die Möglichkeit??? Ich begreife nicht, wie das passieren konnte. Gleichzeitig bin ich froh, denn sonst wäre ich schließlich gestern nicht in diesen Genuss gekommen!

 http://a1.ec-images.myspacecdn.com/images01/96/f585ae00767d7418d84e3d4aff078350/l.png

Es ist eine Geschichte mit gaanz viel Magie in einer Zauberwelt, die ausschließlich über den kleinen englischen Ort Wall betreten werden kann. Mit Königssöhnen, die sich gegenseitig killen, um den Thron einzunehmen und von ihren bereits getöten Brüdern in Geistergestalt begleitet werden, die stets miteifern, sobald es in entscheidende Schlachten geht - ein sehr komischer Anblick!

Mit drei bösen Hexen, die das Herz eines gefallenen Sterns (in Frauengestalt) essen wollen, um ewige Jugend zu erhalten. Von einem Ladengehilfen, der sich in diesen Stern verliebt und dann auch noch Sohn der Prinzessin ist. Eine Geschichte mit magischen Vergissmeinnicht, Babylonischen Kerzen und einem herrlich selbstironischen Robert de Niro als äußerlich knallharter Wolkenpirat mit liebevollem Kern.

 http://www.bigbadbob113.com/wp-content/uploads/2010/02/stardust-deniro.jpg

Ich lebe für solche Filme!


Habt einen wundervollen Tag!

Donnerstag, 31. Januar 2013

day 75

Salut!

Eben höre ich mich noch zu J. sagen, dass im Moment so wenig gute Filme im Kino laufen, da kommt einer der Filme auf die Leinwände, die 2013 für mich schon im Voraus zu einem super guten Filmjahr gemacht haben.

Da ich Ewan McGregor hoffnungslos verfallen bin (alle Filme mit ihm, die ich gesehen habe, sind großartig) MUSSTE ich "The Impossible" sehen, fast egal, welche Geschichte erzählt wird. Oh, mein Wochenende ist sowas von gerettet!

 

Ich kann es kaum erwarten, endlich im Kino zu sitzen!
Eher nervig fand ich den Trailer zu "Movie 43". Frech, schamlos und nicht witzig irgendwie.
Und trotzdem... ich fürchte ich komme nicht drum herum, ihn mir anzusehen und wenn es nur dafür ist, dass ich mich hinterher gewaltig ärgern kann. Ich bin doch neugierig, was sich hinter diesem provozierenden Trailer verbirgt!

(Bilder von hier)

Aus meinen 51 Seiten wurden gestern übrigens noch 60. Ich muss das einfach schreiben, weil ich so unglaublich froh darüber bin. Zum ersten Mal während der ganzen Schreibzeit habe ich wirklich das Gefühl, das Ende realistisch zu erreichen. Von der "Soll-Seitenzahl" trennen mich nur noch 20 Seiten, zwei Programme und das Fazit. Das ist wie eine ganz normale Hausarbeit in 1,5 Monaten.

Zusammen mit diesen beiden Filmen sind das großartige Aussichten.
Habt einen wundervollen Tag!

Montag, 28. Januar 2013

day 72

Salut!

Dieses Bild sagt alles - der Abend war wundervoll.

http://www.scalaprestatyn.co.uk/images/headers/satellite/Bolshoi-La-Bayadere-header.jpg

Radikaler Themenwechsel.
Freitag abend stand ich im Bad, als mich unverhofft eine Idee überfiel. Ich stehe auf Kriegsfuß mit unserem Badezimmerschrank. Natürlich erfüllt er seinen Zweck, mehr Gutes kann man über ihn aber nicht sagen. Da es aber nicht MEIN Badezimmerschrank ist, sondern er unserem Vermieter gehört, muss ich mit ihm leben.

So stand ich also vor dem Schrank und sah dies:


Wie langweilig! Ob man da vielleicht was mit Papier retten könnte...???


Papier, Lineal, Schere, zweiseitiges Klebeband und Bleistift bereitgelegt.
Den Schrank vermessen und Papier entsprechend  zugeschnitten. Die Rückseite mit dem zweiseitigen Klebeband versehen.


Den Boden eingefügt.Die Rückwand angeklebt.


Die provisorische Schminkdose farblich angeglichen und eingeräumt.




Festgestellt, dass die Bürsten zusammen nicht so richtig in das Fach passen. Mich für eine entschieden, die draußen bleiben muss.
Die gesamte Schrankseite eingeräumt und festgestellt, dass die zweite Etage noch unansehnlicher als die erste war. - Das konnte so nicht bleiben!


Die obere Etage mit passender Rückwand versehen.


Alles eingeräumt und bis zum nächsten Morgen gewartet, um wenigstens ein Bild in vernünftigem Licht zu machen.

Dauer: ca. 15min.
Kosten: 0€ - Resteverwertung
Resultat: deutliche Steigerung der Lebensqualität beim Blick hinter die Spiegeltür!
Fazit: voller Erfolg.^^

Habt einen guten Start in die Woche!

Sonntag, 27. Januar 2013

day 71 - the first passion

Salut!

Ich hoffe, ihr habt ein gemütliches Wochenende und lasst es euch mit Tee und anderen schönen Dingen gut gehen. Bei mir geht es demnächst in Richtung Kino, um "La Bayadère" zu sehen. Es ist viel zu lange her, dass ich im Ballett war! Dafür empfinde ich das Bolschoi Ballett als kleine Wiedergutmachung. Ich bin sehr sehr gespannt und kann es kaum erwarten!

 

Allein dieses Bild katapultiert mich in meine Kindheit und Jugend zurück, in der Ballett mein Lebensinhalt war. Auch wenn ich schon seit einiger Zeit (leider!!) nicht mehr selbst tanze, werde ich von dieser Passion wohl nicht mehr los kommen...^^

Lasst es euch gut gehen!

Sonntag, 20. Januar 2013

day 63 - Gemüseliebe



Salut!

Ich hatte gehofft, dass dieser Sonntag sich unserem wundervollen Samstag anschließen würde und bislang sieht das ganz gut aus.

Frisch gebackene Schweizer Bürli, das leckerste Frühstück mit all den guten Dingen, von denen ich bereits gestern berichtet habe, ein morgendlicher Spaziergang - und: ein gutes Buch.


Tender kam vor einigen Tagen ganz unerwartet mit der Post, ein Geschenk von meinem lieben Onkel, kommentiert mit den Worten: "Das beste Gemüse, das wir je gelesen haben". Ich wollte eigentlich nur mal kurz reinschnuppern und realisierte etwa zwei Stunden später, was passiert war: festgelesen!


Mr. Slater, für jene, die ihn nicht kennen, ist ein britischer Koch, der insbesondere durch sein Schreiben über Kochen bekannt geworden ist. Seine Kindheit und Jugend wurden in dem großartigen und absolut sehenswerten Film "Toast" beschrieben (ganz unbedingt ansehen!!).


Neben seiner Leidenschaft für's Kochen liebt Slater seinen Garten, in dem er Gemüse und Obst anbaut. Von ebendiesem Garten, seinen Erzeugnissen und dem, was er daraus zaubert schreibt Slater in seinem Buch. Es ist für mich eine perfekte Mischung aus Einsichten in das Leben eines passionierten Gärtners, einer unendlichen Liebeserklärung an Gemüse in allen seinen Formen und fantastischen Rezepten versehen mit Anekdoten, wann der Koch sie am liebsten zubereitet. Es ist von vorne bis hinten ein Genuss.

Um euch einen kleinen Einblick zu geben:

"In den Garten

Es war eine attraktive Entscheidung, jedes der sechs Beete mit einer Buchsbaumhecke einzufassen, aber ehrlich gesagt, würde ich es nicht noch einmal so machen. Hochbeete wären meine Empfehlung für jeden, der einen Gemüsegarten ganz neu anlegt. So säuberlich Hecken Ihre Erbsen, Bohnen und wiegenden Sonnenblumen auch einfassen mögen, so sind sie doch Schneckenhotels und bieten eine Heimstatt für Hunterte von Bauchfüßlern, die nachts herauskommen, aus Ihren Bierfallen trinken und dann besoffen randalieren. Deshalb kann ich nicht direkt in die Erde säen. Ich muss meine Samen in Töpfen keimen lassen und sie umpflanzen, wenn sie so groß sind, dass sie es verkraften können, das eine oder andere Blatt an mampfende Schnecken zu verlieren. Zu viele haben schon Festessen mit meinen sorgfältig gehegte Setzlingen gefeiert. Manchjmal denke ich, die Hecken wären schon längst weg, wenn sie nicht schneebedeckt einen geradezu schmerzhaft schönen Anblick bieten würden."

Ich wünschte, mit seinem nächsten Paket würde mein Onkel mir den passenden Garten zu diesem wundervollen Buch schenken!!

Vor allen anderen Dingen hat mich das Buch jedoch zu einem angehalten: zur Achtsamkeit.
Zunächst natürlich im Umgang mit Nahrungsmitteln. Jede Tomaten aus dem eigenen Garten/vom eigenen Balkon ist tausend Mal besser als jede, die ich im Supermarkt und selbst auf einem schönen Wochenmarkt kaufen kann. Jedes Brot, das ich selbst backe, jedes Gewürz, das ich wachsen sehe, bevor ich es pflücke, um damit mein Essen zu würzen. Es ist viel zu lange her, dass ich wirklich von Anfang bis Ende bewusst gegessen habe! Genau dieses Gemüse auswählte, weil es reif war und schön und mir irgendwie das Gefühl gab, es wäre richtig, genau jetzt ein tolles Essen aus ihm zu zaubern...

Aber das Buch ermutigte mich auch zur Achtsamkeit in allen anderen Dingen. Wie ich wohne, beispielsweise. Und wo. Das sind Dinge, die mich jeden Tag begleiten und einen ungeheuren Einfluss auf meine Lebensqualität nehmen. - Würdige ich sie entsprechend? Umgebe ich mich mit Dingen, die ich wirklich an diesem Platz haben will oder lebe ich in lauter Kompromissen?

Welche Musik höre ich und wie? Welche Filme lasse ich mein Herz berühren?

Nachdem ich das Buch beiseite gelegt hatte, wurde mir aber auch bewusst, wie lieblos ich in den letzten Tagen mit meiner Masterarbeit umgegangen war. Ich hatte sie zur reinen Pflicht verkommen lassen, mich lustlos ans Schreiben gemacht und immer nur die Seitenzahl im Kopf gehabt, die ich erreichen wollte.

Als ich las, mit wie viel Leidenschaft über Gemüse geschrieben werden kann, gab mir das unheimlich viel Kraft. Ich setzte mich an die Arbeit und schrieb Satz um Satz um. Ich versuchte mit jedem Wort auszudrücken, warum mir das Thema Gesundheitserziehung so viel bedeutet, ich versuchte so zu schreiben, dass ich einen Leser wenigstens ein kleines bisschen würde begeistern können. Zumindest, so sagte ich mir, sollte er sich nicht über eine fade Sprache ärgern müssen, wenn er sich schon nicht für das Thema würde erwärmen können. Danach ging es mir sooo viel besser als an Abenden, an denen ich einfach nur meine Pflicht getan hatte!

Auch als ich an diesen Blog dachte, fand ich, dass ich viele Einträge viel zu lieblos gestalte. Aus einem unsinnigen Grund meinte ich, jeden Tag etwas posten zu müssen, das dann bitte schön andere auch noch toll finden sollen. Bei so viel MUSS ist es doch nicht verwunderlich, dass sich das Ergebnis nicht so recht einstellen mag. Künftig will ich daher versuchen, mehr über Dinge zu schreiben, die mich berühren. Vielleicht auch generell mehr zu SCHREIBEN und weniger Bilder zu posten. Ich liebe das Schreiben. Das sollte in diesem Blog einen Platz haben.

Voilà. Wer hätte gedacht, dass ein Kochbuch solche Gedanken in Gang bringt? Inspiration steckt immer wieder an den ungewöhnlichsten Orten! - Bitte mehr davon!!

Ich gehe jetzt sehr genussvoll Suppe kochen. Habt einen wundervollen Sonntag und wer nach einem schönen Film sucht: "Toast"!

http://1.bp.blogspot.com/-MBCQ1LineRM/UN0K9iubLuI/AAAAAAAAFG4/Fu7mZi_c6Gw/s1600/Toast.jpg

Dienstag, 8. Januar 2013

day 51 - Musterstücke

Nachdem ich gestern so viel geschafft habe, bin ich heute zu meinem Leidwesen ans Badezimmer gefesselt. Wer zum Teufel hat das mit der Magen-Darm-Grippe erfunden?? Das ist wirklich nicht besonders lustig!

In einer "Erholungspause" fiel mir dann auf, dass ich momentan von ein paar schönen Mustern umgeben bin, die wegen der schlechten Lichtverhältnisse (auch das noch) leider allesamt eher trüb daher kommen.
Passt irgendwie zum Tag.








Da fällt mir ein: ich habe euch noch nicht von "Silver Linings" erzählt. Da ich nicht zu viel verraten will, nur so dies: Der Film hat all meine Erwartungen übertroffen. Ich finde ihn mehr als sehenswert. Er war der perfekte Start in ein super Filmjahr. Wer sich also unter der Woche was gönnen will oder für's Wochenende noch nichts vorhat: ANSEHEN!

Ich hoffe ihr seid wohlauf und habt einen guten Tag!